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Responsive Web Design im Messeumfeld

Responsive Design im Messeumfeld

Den Messebesuch auf einer Online Plattform vorbereiten, bei Zugriff mit dem Smartphone auf eine mobile Seite geleitet werden und sich auf der Messe selbst mit Hilfe einer App organisieren: Heute ein durchaus gängiges Szenario.

Um die Angebote zur digitalen Messevorbereitung haben sich ganze Branchenzweige gebildet, die ausgereifte Produkte im online oder mobile Bereich bieten. Für den Messeveranstalter ist diese Vielfalt allerdings häufig teuer und aufwändig: Um auf jeder heute digital verfügbaren Plattform vertreten zu sein, müssen in der Regel verschiedene Dienstleister beauftragt, bezahlt und zugunsten des einheitlichen Informationsangebotes untereinander koordiniert werden.

Plattformübergreifende Funktionalitäten, eine Synchronisation in Echtzeit und vor allem ein einheitliches Nutzungserlebnis bleiben dabei aufgrund der Komplexität oft zweitrangig.

Eine Lösung dieser Problematik wird von anderen Branchen längst gelebt: Das Buzz Word lautet “Responsive Web Design” oder auch “Device Independent Design” und gehört bereits seit einigen Jahren zum Vokabular der Internetszene. Dahinter verbirgt sich ein Web Development Ansatz, bei dem es nicht mehr darum geht, eine Website speziell für Desktop Computer, Tablets oder Smartphones zu erstellen und zu optimieren. Statt dessen wird die Website so aufgesetzt, dass sie sich fluide dem jeweiligen Endgerät anpasst und so immer ein Erscheinungsbild ausliefert, das den verfügbaren Platz bestmöglich nutzt.

Auch für Messeveranstalter bietet Responsive Web Design vielversprechende Möglichkeiten, die eigenen digitalen Aktivitäten auszubauen bzw. zu optimieren:

  • Dass die Nutzung des mobilen Internets steigt, ist jeder Statistik zu diesem Thema zu entnehmen. Damit steigt auch die Erwartung der Messebesucher an ein flächendeckendes WLAN auf der Messe, was viele Veranstalter bereits heute durch einen entsprechenden Ausbau berücksichtigen. Es ist also nur konsequent, den eigenen Onlineauftritt plattformübergreifend aufzubauen.
  • Durch die Zentralisierung aller digitalen Services entfällt die Notwendigkeit, verschiedene online und offline verfügbare Dienste miteinander zu kombinieren und zu synchronisieren. Der User muss sich dann nicht mehr in mehreren Anwendungen orientieren und kann sich auf sein eigentliches Ziel, die Vorbereitung und Durchführung seines Messebesuches, konzentrieren.
  • Für den Veranstalter reduzieren sich sowohl die Aufwände als auch die Kosten, da nicht mehr mehrere Dienstleister koordiniert und verschiedene Systeme bezahlt werden müssen.
  • Die Aggregation von Userdaten wird aufgrund einer geringeren Anzahl an Systemen einfacher. Dadurch rücken Qualität und Tiefe der Auswertungen stärker in den Fokus und es kann ein neues, umfassenderes Level an Erkenntnissen über den Messebesucher/User gewonnen werden.
  • Mit den online verfügbaren Möglichkeiten von Geotargeting und Location Based Services können zumindest zukünftig darauf basierende mehrwertstiftende Angebote ausgebaut und nicht nur direkt auf der Messe, sondern auch individuell für den einzelnen Messebesucher zugeschnitten präsentiert werden.
  • Dem Aussteller bieten sich ganz neue Möglichkeiten der integrierten Kommunikation, woraus für Messeveranstalter wiederum interessante Ansätze zur Monetarisierung abzuleiten sind.

©: O. Fischer, Bernd Sterzl, Manfred Walker (manwalk), Peter von Bechen / alle pixelio.de

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