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Responsive oder Adaptive Web Design – welche Lösung für Messeportale?

new generation network ist darauf spezialisiert Messeportale in Responsive Web Design umzusetzen.

Um auf eine Website zuzugreifen, nutzen User längst nicht mehr nur ihren Computer. Im Gegenteil, die Tendenz, selbst zu Hause mit stationären Geräten in Reichweite, das Smartphone oder ein Tablet zur Hand zu nehmen, steigt stetig.

Dass es sinnvoll ist, die eigene Website für mobile Geräte fit zu machen, liegt also auf der Hand. Wie genau man diesbezüglich vorgeht, vielleicht aber noch nicht, denn es gibt zahlreiche Möglichkeiten der Implementierung. Gängige Lösungen sind die Erstellung einer zusätzlichen mobilen Website oder die Entwicklung einer App, die auch offline genutzt werden kann.

Besonders spannend sind allerdings die neueren Lösungen, bei denen nicht mehr verschiedene Anwendungen implementiert werden, sondern ein direkt über alle Endgeräte nutzbares System geschaffen wird. Im Zuge der Entwicklung unserer neuen Portalversion haben wir uns zwei dieser Ansätze genauer angeschaut: Das Adaptive Web Design und das Responsive Web Design.

Adaptive Web Design

Hier steht das Ausgabegerät ganz klar im Fokus der Umsetzung: Es werden ganz bestimmte Auflösungen für verschiedene Geräte aus dem Bereich Desktop PC, Tablet und Mobile definiert und die Website für diese verschiedenen Displaygrößen optimiert. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass die Website auf Geräten, die nicht diesen Dimensionen entsprechen, zwar in der Regel angezeigt, aber eben nicht optimal dargestellt wird.
Es wird vielmehr die nächst kleinere verfügbare Layoutgröße angezeigt und verfügbarer Platz unter Umständen verschenkt.

Responsive Web Design

Beim Responsive Web Design wird nicht auf bestimmte Endgeräte und ihre Auflösung optimiert. Stattdessen liegt der Fokus darauf, den je nach Auflösung verfügbaren Platz bestmöglich zu nutzen, um die zu präsentierenden Informationen darzustellen. Das Layout einer Website wird beim Aufruf in Abhängigkeit der Displaygröße prozentual berechnet und für die Auflösung optimiert dargestellt. Nicht für bestimmte Endgeräte zu optimieren bedeutet dabei auch, Website Designs neu zu denken und Abstand zu nehmen von dem Anspruch, die eigenen Inhalte pixelperfekt und möglichst gleich über alle Geräte und Browser hinweg darzustellen.

Nach eingehendem Vergleich beider Ansätze haben wir uns bewusst für den Responsive Design Ansatz entschieden. Folgende Faktoren spielten dabei für uns eine wichtige Rolle:

  • Die besonders nutzerfreundliche Herangehensweise: Dadurch, dass der verfügbare Platz je nach Endgerät bestmöglich ausgenutzt wird, ist sichergestellt, dass der User gerade bei kleineren Displays bestmöglich navigieren, lesen und arbeiten kann.
  • Die (Rück-) Besinnung auf das Wesentliche: Im Messeumfeld ist davon auszugehen, dass ein User eine Website nicht in erster Linie aufgrund des Designs, sondern aufgrund der dort veröffentlichten Informationen aufsucht. Responsive Web Design stellt die Information selbst in den Fokus und zahlt daher genau auf das ein, was dem User wichtig ist.
  • Die Unabhängigkeit von spezifischen Endgeräten: Messen finden in der Regel jährlich bzw. nur alle zwei bis drei Jahre statt und ein Messeportal wird in der Regel nicht nur für einen Messezyklus realisiert. Auch kann es mehrere Jahre dauern, bis ein Messeveranstalter all seine Portale auf eine neue Technologie umgestellt hat, was diesen Lebenszyklus zusätzlich verlängert. Die Portal-Technologie sollte also auf einen Einsatz von mindestens fünf Jahren ausgerichtet sein, womit eine Orientierung an aktuellen Endgeräten kontraproduktiv wäre. Die Reaktionszeit auf neue Geräteformate wäre dem technologischen Fortschritt nicht angemessen.

Gleichzeitig hat sich in der Umsetzung unseres Projektes aber auch bewahrheitet, was wir bereits in der
vorgelagerten Analysephase erkannt hatten: Responsive Web Design stößt in mancherlei Hinsicht an seine Grenzen, so dass es sinnvoll sein kann, zusätzlich Elemente aus dem Adaptive Web Design einzusetzen. Insbesondere bei stark strukturierten Inhalten wie in einem Ausstellerverzeichnis bietet es sich an, den Seitenaufbau zumindest einmal für schmale und breite Endgeräte separat zu definieren. In diesem Fall wird von einem ganz fluiden Ansatz abgewichen und an festgelegten Breakpoints eine andere Seiten- oder Navigationsstruktur geladen. Den grundlegenden Unterschieden in der Nutzung von Smartphones, Tablets und Deskopt PCs kann man so besser gerecht werden.

Auch im Rahmen der Implementierung von Werbeplätzen erweist sich dies als hilfreich, denn fluide Werbemittel anzuliefern, stellt für die meisten Aussteller eine große Herausforderung dar. Durch die Einführung fester Breakpoints und die damit verbundene Möglichkeit, statische Standardwerbemittel einzubinden, wird diese Hürde umgangen.

Portal Technologien & Services für Messen

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